DIE EISERNE LADY
DIE EISERNE LADY

Originaltitel: THE IRON LADY

Großbritannien 2011, 105 Minuten

Regie: Phyllida Lloyd. Mit: Meryl Streep, Jim Broadbent

deutsche Fassung und englische OmU

empfohlen ab 14 Jahren

Verleih: Filmladen Filmverleih

Die an Alzheimer erkrankte Margaret Thatcher wird von den Geistern ihrer Vergangenheit heimgesucht. Im virtuosen Spiel der Zeitebenen entwirft Phyllida Lloyd das Psychogramm einer der umstrittensten Politikerinnen des 20. Jahrhunderts – und einer Frau, die sich in einer von Männern dominierten Welt ihren Weg bahnte. Margaret Thatcher behauptete sich in den bis dahin exklusiven Zirkeln englischer Politik, zu denen Frauen kaum Zugang hatten. Ihre politische Haltung und ihre Methoden bei der Durchsetzung ihrer politischen Ziele stießen auf wütende Ablehnung ebenso wie auf begeisterte Aufnahme – kalt ließ die "Eiserne Lady" niemanden.

"Der Film ist definitiv ein Ereignis, allein schon wegen der oscarwürdigen Leistung von Meryl Streep, die weit mehr vollbringt als ein Meisterstück der Nachahmung bis in die kleinsten Gesten. Zudem kennzeichnet der Film eine historische Wende in der Einschätzung Margaret Thatchers. Sie trat mit dem aus ihrer ikonisch gewordenen Handtasche hervorgeholten Gebet des heiligen Franziskus an, das die Hoffnung äußert, Harmonie zu stiften, wo Streit herrscht. Doch kein anderer Politiker hat das Land so zu polarisieren vermocht. Umso überraschender ist die einfühlsame Interpretation von Phyllida Lloyd und ihrer Drehbuchautorin Abi Morgan. Obwohl die AutorInnen ihre Ablehnung der Politik Thatchers ebenso wenig verhehlen wie Meryl Streep, nähern sie sich ihrer Hauptfigur durch die einfühlsame Schilderung des Aufstiegs und Niedergangs einer Frau aus bescheidenen Verhältnissen, die sich mit Ehrgeiz und Prinzipienfestigkeit in einer von kleinlichen Snobismen und Vorurteilen beherrschten Männerwelt durchsetzt." (FAZ)

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